In der Werkstatt fehlt selten das Bauteil. Es fehlt die Vorrichtung, mit der es sich sicher halten, anreißen, bohren oder prüfen lässt – und die es nirgends zu kaufen gibt, weil sie nur zu Ihrem Teil passt. Ihre Geometrie steckt ohnehin in Ihrem CAD, und die nächste Revision ist eine neue Datei statt eines neuen Werkzeugs. Wir fertigen Montagevorrichtungen, Bohrschablonen, Prüflehren, Werkstückträger und Greiferbacken aus PA12, PETG, TPU 90A und ASA: Datei hochladen, Preis sofort sehen, bestellen – ohne Angebotsprozess, ohne Rüstkosten, Mindestbestellwert 3 € je Bestellung.
Die Eckdaten
Welche Betriebsmittel wir drucken
Anschläge, Zentrierzapfen und Nester, die das Werkstück in genau einer Lage halten. Die Lage steckt im Betriebsmittel, nicht im Kopf des Monteurs.
Lochbilder übertragen, ohne anzureißen. Wird oft gebohrt, sehen Sie eine Tasche für eine zugekaufte Stahlbuchse vor.
Gut-Schlecht-Lehren, Kontur- und Abstandsschablonen. Eine Prüflehre am Arbeitsplatz findet den Ausschuss dort, wo er entsteht.
Paletten, Transporteinlagen, Trocken- und Lackiergestelle – für die Elektronikfertigung aus ableitfähigem ESD-PLA.
Formschlüssige Backen für Parallelgreifer, Sauggreiferadapter, Ablagenester. Die Kontaktzone aus TPU 90A greift, ohne zu markieren.
Kantenschutz, Blenden vor Bedienelementen, Spritzschutz. Meist PETG, an der Sonne ASA.
Werkzeugschatten für Schubladen, Einsätze für Sortimentskästen, Zählnester. Fehlt ein Teil, sieht man es sofort.
Maschinenschilder, Regalanschriften, Kabelmarker, QR-Halter – erhaben im Teil oder als separates Schild in Kontrastfarbe.
Warum die fehlende Vorrichtung teurer ist als die gedruckte
Die Rechnung stellen Sie selbst auf, denn nur Sie kennen Ihren Stundensatz. Die Struktur ist aber immer dieselbe: Ohne Betriebsmittel wird jedes Teil einzeln ausgerichtet, nachgemessen und im Zweifel nachgearbeitet. Diese Minuten fallen bei jedem Stück erneut an, die Vorrichtung dagegen einmal – dazu kommt, was niemand bucht: falsch gebohrte Teile und der Kollege, der ohne Anschlag rät.
Der zweite Punkt ist die Revision. Ein gefrästes Betriebsmittel ist nach der ersten Konstruktionsänderung Schrott; im 3D-Druck ändern Sie die Datei und laden sie erneut hoch. Die zweite Version kostet dasselbe wie die erste, weil kein Werkzeug und keine Aufspannung neu zu bezahlen sind – deshalb lohnt es sich, Vorrichtungen früh zu bauen.
Werkstoffwahl für Vorrichtungen und Montagehilfen
| Werkstoff | Warum für Betriebsmittel | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Nylon PA12 (SLS) | Zäh, formstabil, in alle Richtungen gleich belastbar, beständig gegen Öle und Fette. Wächst ohne Stützstrukturen. | Belastete Vorrichtungen, Greifergrundkörper, Lehren mit dünnen Stegen |
| PETG (FDM) | Der Allrounder: zäh, chemisch beständiger und wärmefester als PLA, 17 Farben, günstigster Weg. | Bohrschablonen, Sortiereinsätze, Abdeckungen, Beschriftungsträger |
| TPU 90A (SLS) | Flexibel, Shore-Härte 90A nach Herstellerangabe, reiß- und abriebfest, federt zurück statt zu brechen. | Schonende Auflagen, weiche Greiferzonen, Puffer an Anschlägen |
| ASA (FDM) | Witterungs- und UV-beständig, wärmefester als PETG. | Kühlschmierstoff- und Ölkontakt, Betriebsmittel im Freien oder in der Sonne |
| PCTG, ABS, ESD-PLA, PETG V0 (FDM) | Sonderfälle: sehr schlagfest, hitzebeständig, elektrisch ableitfähig oder flammhemmend. | Stoßbelastete Anschläge, Elektronikfertigung, Schaltschrankumfeld |
Faustregel: Was gespannt oder geklemmt wird, gehört in PA12 aus dem SLS-Druck; was hält, aber nicht kämpfen muss, in PETG aus dem FDM-Druck; was schonen soll, in TPU 90A; was Öl oder Sonne sieht, in ASA. Unentschieden? Der Materialfinder fragt nach dem Einsatzzweck.
Verschrauben statt kleben: Gewinde in der Vorrichtung
Betriebsmittel werden verschraubt: Anschläge nachgestellt, Auflagen getauscht, Module auf eine Grundplatte gesetzt. Ein direkt in den Kunststoff geschnittenes Gewinde übersteht den ersten Aufbau, aber nicht die zehnte Umrüstung. Im FDM setzen wir deshalb Messing-Einschmelzgewinde von M2 bis M10 ein; ihr gerändelter Außenmantel verteilt die Last auf eine große Fläche im Kunststoff. Konstruktiv brauchen Sie nur die passende Bohrung – M5 zum Beispiel 6,45 mm Durchmesser bei 10,5 mm Tiefe, für dünne Wände die kurze Variante mit 6,0 mm. Alle zwölf Größen stehen unter Gewinde in 3D-Druckteilen, und passende Bohrungen erkennt der Kalkulator im hochgeladenen Modell. Für PA12 aus dem SLS gibt es keine Einschmelzgewinde: dort arbeiten Sie mit Durchgangsbohrung und eingelegter Sechskantmutter.
Wo gedruckte Betriebsmittel an Grenzen stoßen
Eine gedruckte Schablone führt den Bohrer, sie ersetzt keine Spannvorrichtung an der Fräsmaschine. Und wo ein Werkzeug ständig am Kunststoff läuft, arbeitet sich die Kontur aus – sehen Sie dort Aufnahmen für zugekaufte Stahlbuchsen vor.
Eine gedruckte Lehre ist eine Prozesshilfe, kein prüfmittelfähiges Messzeug: kein Prüfprotokoll, keine Kalibrierung. Was real erreichbar ist, steht unter Toleranzen und Maßhaltigkeit.
PLA ist günstig und maßgenau, verliert aber früh an Steifigkeit, sobald es warm wird. Neben einem warmen Prozess gehören ABS oder ASA hin.
Längste Kante 360 mm, und der große Bauraum druckt nur die PLA-Werkstoffe (PLA, PLA Plus, ESD-PLA). Größere Vorrichtungen teilen wir in Segmente – Trennstelle gleich mitplanen.
Wir drucken keine Metallteile und zerspanen nicht. Stifte, Buchsen, Federn und Magnete kaufen Sie zu; im Druckteil entstehen die Aufnahmen dafür.
Wenn dieselbe Vorrichtung mehrfach gebraucht wird
Betriebsmittel bleiben selten Einzelstücke: Der zweite Arbeitsplatz braucht denselben Träger, der Lieferant soll nach derselben Lehre prüfen, ein Ersatzsatz verhindert Stillstand. Weil keine Rüstkosten anfallen, kostet die zweite Vorrichtung so viel wie die erste. Und sie sieht aus wie die erste, weil unsere Filamente ausschließlich von europäischen Herstellern stammen und die Qualität nicht von Charge zu Charge schwankt. Belastete PA12-Vorrichtungen entstehen auf der Formlabs Fuse 1 im SLS, die FDM-Teile auf Prusa-Druckern, die wir selbst warten können und die deshalb nicht wochenlang stillstehen: Die Vorrichtung kommt, wenn die Fertigung sie braucht. Ab größeren Sätzen greift der Mengenrabatt automatisch: 10 % ab 50 € Warenwert, 15 % ab 100 €, 20 % ab 200 €. Ab welcher Stückzahl sich welches Verfahren rechnet, steht unter Kleinserien im 3D-Druck.
So läuft Ihre Bestellung
STEP oder IGES direkt aus dem CAD hochladen, wir wandeln serverseitig um. Wandstärken und Passungen: Konstruieren für den 3D-Druck; ohne CAD helfen die kostenlosen Tools.
Der Preisrechner stellt FDM, SLA und SLS nebeneinander. Füllgrad, Gewindeeinsätze und Veredelung wählen Sie im selben Schritt; der Kalkulator rechnet den Aufpreis ein.
Der Mengenrabatt zieht automatisch, das Lieferdatum steht im Warenkorb. Wird es eng, wählen Sie dort den Expressversand: 11,00 € in Deutschland, 14,50 € in der EU.
Der Preis ist verbindlich, es gibt keine Rückfrage und keine Wartezeit auf ein Angebot. Ändert sich das Bauteil, laden Sie einfach die neue Datei hoch.
Häufige Fragen zu Vorrichtungen aus dem 3D-Druck
Nur den erneuten Druck. Werkzeug- oder Rüstkosten fallen nicht an, der Mindestbestellwert liegt bei 3 € je Bestellung: Sie laden die geänderte Datei hoch und bestellen die neue Version.
Als Gut-Schlecht-Lehre im laufenden Prozess ja, dafür sind Kontur- und Abstandslehren aus PA12 gemacht. Ein kalibriertes Messmittel ist sie nicht: Wir liefern kein Prüfprotokoll und keine Kalibrierung. Prüfen Sie die Lehre am ersten Teil gegen Ihr Messzeug, bevor Sie sie in die Serie geben.
Deutlich besser als ein direkt in den Kunststoff geschnittenes Gewinde: Der Messingeinsatz verteilt die Last über seinen gerändelten Außenmantel auf eine große Fläche im Bauteil. Wichtig ist genug Material rundherum – bei dünnen Wänden nehmen Sie die kurzen Varianten, etwa M5 kurz mit 6,0 mm Bohrungstiefe.
PA12 aus dem SLS-Druck ist gegen Öle, Fette und viele Chemikalien beständig und die erste Wahl, wenn es in der Zerspanung nass wird; im FDM hält ASA solchen Umgebungen stand. Unversiegeltes PA12 ist leicht porös – die Imprägnierung schließt die Poren. Sie wählen sie im Kalkulator, der Aufpreis wird eingerechnet.
Ja, wenn die Schrift als Geometrie im Modell steht, erhaben oder vertieft. Im FDM zieht die 0,4-mm-Düse die Grenze, sehr feine Schrift wird dort unsauber; für kleine, scharfe Schriftzüge ist der SLA-Druck mit 0,05 mm Schichthöhe das passende Verfahren. Farbkontrast bringt ein separat gedrucktes Schild.
Im FDM ist der Füllgrad frei wählbar, Standard sind 20 %. Für Vorrichtungen, die geklemmt oder verschraubt werden, lohnt ein höherer Wert; rund um Gewindeeinsätze und unter Schraubenköpfen sollte das Teil massiv sein. Im SLS stellt sich die Frage nicht, dort entsteht das Bauteil massiv, sofern Sie keine Hohlräume konstruieren.
Ja, aus TPU 90A im SLS-Druck: flexibel, reißfest und abriebfest. Typisch sind Auflagen für lackierte Teile, weiche Greiferzonen und Puffer an Anschlägen. Setzen Sie die weiche Fläche als eigenes Teil auf eine feste Grundbacke aus PA12 – ein Bauteil aus zwei Härten in einem Druck gibt es nicht.
Die Vorrichtung, die Ihnen fehlt, ist eine Datei entfernt
Laden Sie die Baugruppe hoch, die das Problem macht: Der Kalkulator zeigt FDM, SLA und SLS nebeneinander, inklusive Werkstoff, Gewindeeinsätzen und Veredelung – welches Verfahren wofür gebaut ist, zeigt die Übersicht der Druckmethoden. Lieber vorher sprechen? Verden (Aller), Mo bis Fr 10 bis 17 Uhr, +49 163 2200275.

